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Gut geflunkert ist halb gemailt? - Warum Lügen im Job keine gute Idee sind

 KOMMUNIKATION & KONFLIKTMANAGEMENT / FRANZISKA SCHNEEBELI - Ich glaube, jeder von uns kennt das: wir werden von Kollegen gefragt, ob wir schon was angeleiert haben oder irgendwo angerufen und stellen fest: Vergessen! Und schon sagen wir sowas wie: Klar, hab ich versucht, war aber irgendwie die ganze Zeit besetzt - oder: Klar, aber irgendwie ist die Mail nicht rausgegangen, du weißt ja, wie das ist...". So ein Geflunker mag ja noch angehen und fällt wahrscheinlich nicht auf. Es stellt sich allerdings die Frage, wo da die Grenze ist, wo es schon eher eine Lüge ist und wie ich damit im Job umgehe.
Fragen auf diese Antworten hat auf jeden Fall Franziska Schneebeli. Sie ist unsere Expertin für Kommunikation und Konfliktmanagement im Berufsalltag.

 
 
  Teaser mp3 mus
Frau Schneebeli, was sagen Sie? Wo ist die Grenze zwischen Herausreden und Lügen? Gibt es die?
Nun könnte ich ja sagen, wo ein offenes ehrliches Arbeitsklima herrscht, sind Lügen oder Heimlichkeiten überflüssig. Ist es so einfach?
Können wir daraus den Umkehrschluss zulassen, dass viele vielleicht sagen, die Arbeitgeber sind selbst schuld, wenn geflunkert oder gelogen wird - weil beispielsweise der Druck so hoch ist, "dass sie es gar nicht anders gewollt haben"?
Sehen Sie einen Unterschied darin, ob ich mich mit einer Notlüge spontan rausrede oder Flunkerei einplane?
Vieles ist in der heutigen Zeit transparent, Arbeitsschritte können nachverfolgt, E-Mails gecheckt oder Anruflisten kontrolliert werden. Was sagen Sie: ist es sogar einfacher, eher bei der Wahrheit zu bleiben, weil vielleicht eh alles rauskommt?
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